Das Übergangs-/Schließungsritual aus dem Curanderismo
“Cierre de Matriz”
Mit jedem Prozess erleben wir einen Übergang. Etwas beginnt, wächst, verändert sich und manchmal endet etwas. Es fühlt sich an wie eine Art Schwellenzeit, in der wir ganz tief in uns spüren, dass das Kapitel geschlossen werden möchte, um uns bewusst dem Neuen hinzugeben. Und genau in diesem Übergang möchte ich dich begleiten. Denn Prozesse wollen begleitet werden.
Ein Ritual für Übergänge, Abschied und Neubeginn
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Ein Ritual für Übergänge, Abschied und Neubeginn *
Manche Übergänge wählen wir selbst. Andere kommen zu uns und verändern etwas in unserem Leben. Und manchmal bleibt im Alltag keine Zeit, um diese Übergänge bewusst zu würdigen.
Zum Beispiel:
Eine Trennung.
Der Abschied von einem geliebten Menschen oder Tier.
Ein Wohnortwechsel.
Das Ende einer Ausbildung, einer Arbeitsstelle oder eines Studiums.
Ein abgeschlossener Kinderwunsch,
Eine Fehlgeburt, eine Krankheit..
Eine Schwangerschaft, eine Geburt oder das Ende der Stillzeit.
Die erste Menstruation (Menarche), der Eintritt in die Wechseljahre (Peri-/Menopause), der Anfang einer neuen Jahreszeit ...
Und manchmal ist es etwas, für das uns zunächst die Worte fehlen.
Du spürst nur:
Etwas ist vorbei.
Nach einem Umbruch kann sich dieser Raum dazwischen leer anfühlen. Das, was war, trägt nicht mehr und das, was kommt, ist noch nicht sichtbar.
❋
„Das ganze
Leben besteht aus Übergängen.“
Ursprung
Das „Cierre de Matriz“ ist ein uraltes Übergangs-/Schließungsritual, das seine Wurzeln in Lateinamerika hat. Im traditionellen Verständnis des Curanderismo sind Übergänge wichtige Schwellen im Leben, deren Begleitung unsere Aufgabe als trad. Frauenbegleiterin ist.
Wörtlich bedeutet Cierre de Matriz „Schließen der Gebärmutter“.
Die Gebärmutter nimmt in dieser Tradition einen besonderen Stellenwert ein. Sie steht für einen Raum von Leben, Schöpfung, Weiblichkeit, Nähe und Wandlung.
Das „Cierre de Matriz“ ist auch ein Ritual nach einer Hysterektomie, da du energetisch immer noch mit deiner Gebärmutter verbunden bist. Das Ritual ist nicht nur für Frauen geeignet, sondern auch für andere Geschlechter, da wir alle aus einer Gebärmutter kommen.
Das Cierre lädt dazu ein, einen vergangenen Zyklus bewusst zu erkennen, anzuerkennen und zu würdigen.
Das Ritual
Das traditionelle Cierre de Matriz folgt einem sanften Ablauf und lässt gleichzeitig Raum für deine individuellen Bedürfnisse.
Vor jedem Ritual gibt es ein kleines persönliches Vorgespräch. Du darfst erzählen, was dich bewegt und welchem Übergang du Raum geben möchtest.
Das Ritual dauert etwa 2,5 – 3 Stunden.
Je nach Anliegen und dem, was für dich stimmig ist, können verschiedene Elemente Teil des Rituals sein:
Ankommen und Ausrichtung
Du darfst dir Zeit nehmen, um anzukommen, Intentionen zu setzen und den Raum für das Ritual zu öffnen.
Räucherung und Pflanzen
Traditionelle Pflanzen können das Ritual begleiten und Aspekte von Reinigung, Schutz und Wärme einbringen.
Wärme, Bad oder Dampfbad
Wärme kann Teil des Rituals sein und dich in den weiteren Ablauf hineinführen.
Berührung und Massage
Eine sanfte, achtsame Massage begleitet den Körper und schafft Raum für Wahrnehmung und Nähe.
Gebet, Gesang und Klänge
Je nach Ritual können Gebete, Segenswünsche, Gesänge, rhythmisches Trommeln, eine Klangschale oder andere Klänge Teil der Begleitung sein.
Die sieben Rebozos
Du wirst Schritt für Schritt eingebunden, gehalten und durch deinen Übergang begleitet. Während dieser Zeit darf Stille entstehen. Du darfst fühlen, atmen und einfach sein.
Ruhe und Integration
Nach dem Öffnen der Tücher darfst du ruhen, nachspüren und langsam wieder ankommen.
Wir schließen gemeinsam in deinem Tempo den Raum.
Es besteht auch die Möglichkeit, eine Person mitzubringen, die du gerne bei deinem Ritual an deiner Seite haben magst.
Wertschätzung
320 Euro inkl. Vorgespräch, Planung, Material, Snacks, Nachgespräch und Erreichbarkeit.
Einen Teil des Geldes wird gespendet.
